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Darda GmbH
Im Tal 1
78176 Blumberg

Sicherheitsprüfung

Die Sicherheitsprüfung von hydraulisch betriebenen Trenn- und Spaltwerkzeugen schützt Menschen, Material und Umgebung in anspruchsvollen Arbeiten wie Betonabbruch, Spezialrückbau, Felsabbruch, Tunnelbau, Entkernung und Schneiden. Sie bewertet systematisch den sicheren Zustand von Betonzangen, Stein- und Betonspaltgeräten, Hydraulikaggregaten, Kombischeren, Multi Cutters, Stahlscheren, Steinspaltzylindern und Tankschneidern. Für die Darda GmbH und ihre Anwenderinnen und Anwender ist eine sorgfältig geplante, dokumentierte und wiederkehrende Prüfung elementar, um Risiken zu minimieren, Stillstände zu vermeiden und die Funktionssicherheit über den gesamten Lebenszyklus zu gewährleisten. Sie ist Bestandteil eines wirksamen Sicherheitsmanagements und unterstützt die rechtskonforme Organisation des Betriebs.

Definition: Was versteht man unter Sicherheitsprüfung?

Unter einer Sicherheitsprüfung versteht man die planmäßige, dokumentierte Überprüfung eines Arbeitsmittels auf seinen sicheren Zustand. Sie umfasst in der Regel eine Sichtprüfung, eine Funktionsprüfung und – je nach Produktgruppe – mess- oder drucktechnische Prüfungen. Ziel ist die Feststellung, ob das Gerät sicher betrieben werden kann, ob Abweichungen vorliegen und welche Maßnahmen (Instandsetzung, Austausch, Außerbetriebnahme) erforderlich sind. Eine Sicherheitsprüfung ist kein einmaliges Ereignis, sondern Teil eines kontinuierlichen Prozesses aus Gefährdungsbeurteilung, Prüfung, Pflege und Instandhaltung.

  • Sichtprüfung: äußerliche Schäden, Korrosion, fehlende Schutz- und Kennzeichnungsteile, Unregelmäßigkeiten an Schläuchen und Kupplungen
  • Funktionsprüfung: Bedien- und Sicherheitseinrichtungen, Bewegungsrichtungen, Not-Halt, Endlagen, Haltefunktionen unter Betriebsbedingungen
  • Mess- und Druckprüfung: Vergleich von Ist- gegen Sollwerte, Reproduzierbarkeit, Dichtheit und Druckstabilität
  • Bewertung und Freigabe: Einstufung der Mängel, Festlegung von Maßnahmen, Dokumentation und Kennzeichnung

Ablauf der Sicherheitsprüfung in der Praxis

Der Ablauf beginnt mit der Vorbereitung: Unterlagen sichten (Betriebsanleitung, letzte Prüfprotokolle), Gefährdungen bewerten, Bereich absperren, Energiequellen sichern, Gerät reinigen. Es folgt die Sichtprüfung auf Beschädigungen, Risse, Undichtigkeiten, fehlende Schutz- und Kennzeichnungsteile. Danach die Funktionsprüfung im drucklosen Zustand und unter Betriebsdruck: Ventile, Betätigungselemente, Not-Halt beziehungsweise Totmann, Bewegungsrichtungen, Endlagen, Haltefunktionen. Je nach Gerätetyp schließt sich eine druck- oder lastbezogene Prüfung an, etwa das Erreichen des Soll-Betriebsdrucks am Hydraulikaggregat oder das gleichmäßige Öffnen und Schließen der Betonzange unter Last. Abschließend werden die Ergebnisse nachvollziehbar dokumentiert, festgestellte Mängel bewertet und Maßnahmen definiert. Vor jeder Inbetriebnahme nach Reparatur, nach außergewöhnlichen Ereignissen und in festgelegten Intervallen ist diese Abfolge einzuhalten.

  1. Vorbereitung: Arbeitsbereich sichern, Medien entkoppeln, Unterlagen bereitlegen
  2. Reinigung: Verschmutzungen entfernen, damit Leckagen und Risse erkennbar sind
  3. Sichtprüfung: Struktur, Verbindungselemente, Schläuche, Kupplungen, Kennzeichnungen
  4. Funktionsprüfung: Steuerung, Not-Halt, Bewegungsabläufe, Endlagen, Haltekraft
  5. Messprüfung: Betriebsdruck, Druckhaltevermögen, Rückstellkräfte, Leckraten
  6. Bewertung: Mängelkategorie, sofortige Maßnahmen, Weiterbetrieb mit Auflagen
  7. Dokumentation und Freigabe: Protokoll, Kennzeichnung, nächster Prüftermin

Prüfarten und Prüffristen

Man unterscheidet Erstprüfung vor Inbetriebnahme, wiederkehrende Prüfungen in festgelegten Intervallen sowie anlassbezogene Prüfungen nach Instandsetzung, Überlast, Anprall oder ungewöhnlichen Vorkommnissen. Die Fristen richten sich nach Beanspruchung, Einsatzbedingungen, Herstellerangaben und internen Vorgaben. In staubigen Umgebungen oder bei häufigem Transport können kürzere Abstände sinnvoll sein. Prüfungen sollten von einer fachkundigen, befähigten Person durchgeführt werden; tägliche Sichtkontrollen durch das Bedienpersonal ergänzen diesen Rhythmus. Gesetzliche und berufsgenossenschaftliche Anforderungen können je nach Land und Einsatzort abweichen und sind bei der Planung zu berücksichtigen.

  • Fristen sinnvoll festlegen: Lastkollektiv, Laufzeit, Transporthäufigkeit, Umgebungsfaktoren, Reparaturhistorie
  • Voraussetzungen für die Prüfung: verfügbarer Prüfplatz, geprüfte Prüfmittel, klare Akzeptanzkriterien
  • Nachweispflichten: Protokolle, Kalibrierbelege, Freigabe- und Kennzeichnungsstatus jederzeit verfügbar

Prüfumfang nach Produktgruppen

Betonzangen

Bei Betonzangen stehen Schnitt- und Presskräfte, bewegte Backen und die Hydraulik im Fokus. Wichtige Prüfpunkte sind Zustand der Schneiden und Brechbacken, Verschleiß an Bolzen, Buchsen und Lagerstellen, Risse im Rahmen, korrekter Sitz von Schutzblechen, einwandfreie Funktion von Sperrventilen, Dichtheit der Zylinder, gleichmäßige Öffnungs- und Schließbewegung sowie die Stabilität unter Last. Achten Sie auf untypische Geräusche, Schiefstellung der Backen oder auffällige Erwärmung. Beschädigte Messer oder gelängte Bolzen führen zu unkontrollierten Kräften und müssen ersetzt werden. Kennzeichnungen wie Tragfähigkeit, Betriebsdruck und Seriennummer müssen lesbar sein.

  • Akzeptanzkriterien: Zange hält Last ohne Nachgeben, Backen parallel in Endlage, keine Leckage sichtbar
  • Verschleißgrenzen: Mindestschneidenstärke, zulässiges Spiel an Bolzen und Buchsen dokumentiert
  • Funktionssicherheit: Sperrventile schließen dicht, Endlagen werden reproduzierbar erreicht

Stein- und Betonspaltgeräte

Stein- und Betonspaltgeräte sowie Steinspaltzylinder arbeiten mit hohen Spaltkräften, die über Bohrlöcher in das Material eingebracht werden. Die Sicherheitsprüfung umfasst die Kontrolle der Spaltzylinder auf Risse, Gratbildung und Oberflächenbeschädigungen, die Inspektion von Keilen, Federn und Zugstangen, die Dichtheit von Anschlüssen, Kupplungen und Schlauchleitungen, den Zustand von Knickschutz und Scheuerschutz sowie die korrekte Druckeinstellung am Aggregat. Der Rückzug des Spaltmechanismus muss vollständig und gleichmäßig erfolgen. Bohrlochdurchmesser, -tiefe und Achsflucht sind vor dem Einsatz zu prüfen, damit keine Querlasten entstehen. Abplatzschutz und ein sicherer Gefahrenbereich sind vorzusehen, da Splitterflug auftreten kann.

  • Akzeptanzkriterien: vollständiger Rückzug ohne Hakeln, Spaltkraft im Sollbereich, keine Materialausbrüche an Keilen
  • Bohrlochqualität: Durchmesser, Tiefe, Achsflucht und Randabstände im Toleranzfeld
  • Medienführung: Schläuche spannungsfrei, Knick- und Scheuerschutz intakt

Hydraulikaggregate

Hydraulikaggregate versorgen die Anbauwerkzeuge mit Energie. Zu prüfen sind Ölstand und Ölqualität, Dichtheit des Systems, Filterzustand, Funktion und Rückstellkräfte von Bedienelementen, Lesbarkeit des Manometers, Druckbegrenzung, Not-Halt und Schutzvorrichtungen. Schwingungs- und Geräuschverhalten liefern Hinweise auf Kavitation oder Lagerschäden. Der zulässige Betriebsdruck muss reproduzierbar erreicht werden; eine abweichende Druckkurve deutet auf Verschleiß oder Fehljustage hin. Schlauchsätze sind auf Alterung, Scheuerstellen und Kupplungsverschlüsse zu kontrollieren. Elektrische Ausrüstung und Kraftstoffsysteme (falls vorhanden) sind auf sichere Funktion zu prüfen.

  • Druckverhalten: Erreichen und Halten des Sollwerts ohne auffällige Druckspitzen oder Abfälle
  • Ölzustand: Verfärbungen, Geruch, Partikelanteil und Temperaturverhalten beurteilen
  • Sicherheit: Not-Halt reagiert eindeutig, Schutzhauben und Abschirmungen vollständig

Kombischeren, Multi Cutters und Stahlscheren

Bei diesen Werkzeugen liegt der Fokus auf der Integrität der Schneiden, der Geradführung, dem Zustand der Drehdurchführung (falls vorhanden) sowie der Halte- und Endlagensicherung. Unregelmäßige Schnittflächen, Gratbildung oder Materialausbrüche an den Messern weisen auf Überlast oder Materialermüdung hin. Die Sicherheitsprüfung verifiziert, dass die Schere unter maximal zulässiger Last geschlossen hält, die Ventile dicht schließen und kein kriechender Druckabfall auftritt.

  • Akzeptanzkriterien: Schnittflächen ohne Ausreißer, definierte Schnittspalte, kein Nachlassen unter Last
  • Mechanik: Lager und Drehdurchführungen spielfrei im Sollbereich, Schraubverbindungen gesichert

Tankschneider

Tankschneider erfordern eine besonders sorgfältige Sicherheitsprüfung, da mögliche Medienreste, Dämpfe oder dünnwandige Bereiche zusätzliche Gefährdungen schaffen können. Vor dem Einsatz sind Freimessung, Reinigung und die Eignung des Verfahrens sicherzustellen. Das Gerät selbst wird hinsichtlich Schneidkopf, Antriebseinheit, Hydraulik und Schutzsystemen geprüft; die Steuerung muss präzise reagieren, Kühl- und Spülfunktionen (falls vorhanden) müssen zuverlässig arbeiten. Es gilt: Nur in freigegebenen Bereichen und mit geeigneter persönlicher Schutzausrüstung arbeiten.

  • Akzeptanzkriterien: Steuerung reagiert verzögerungsfrei, Schutzsysteme aktiv, Kühl- und Spülkreise stabil
  • Freigabeprozess: Freimessung dokumentiert, Freigabe erteilt, Notfallplan bekannt

Sicherheit im Einsatz: typische Einsatzbereiche

Betonabbruch und Spezialrückbau

In Abbruchprojekten wirken wechselnde Lasten, Erschütterungen und Abrieb. Sicherheitsprüfungen legen besonderes Augenmerk auf strukturelle Integrität, Haltevorrichtungen, Ventile und Schläuche. Betonzangen müssen Bauteile sicher fassen und kontrolliert trennen; Stein- und Betonspaltgeräte dürfen keine unkontrollierten Risse erzeugen, die Bauteile zum Absturz bringen. Der Arbeitsbereich ist zu räumen, herabfallende Teile sind einzuplanen.

  • Sperr- und Schutzbereiche: Abwurfradien festlegen, Absperrungen und Signaleinrichtungen prüfen
  • Lastannahmen: Tragfähigkeit angrenzender Bauteile und Untergründe bestätigen

Entkernung und Schneiden

In Innenräumen kommen Staub, Lärm, Medienleitungen und beengte Verhältnisse hinzu. Funktionsfähige Not-Halt-Einrichtungen, intakte Schlauchschutze und eine zuverlässige Druckregelung sind zwingend. Hydraulikaggregate benötigen ausreichende Frischluftzufuhr; austretendes Öl ist sofort zu beseitigen. Werkzeuge mit Umschaltfunktionen (Schneiden/Pressen) müssen klar erkennbar und sicher bedienbar sein.

  • Haustechnik beachten: Leitungen orten, Freigaben einholen, Zündquellen ausschließen
  • Emissionen steuern: Staub- und Lärmminderung planen, Abluftführung sicherstellen

Felsabbruch und Tunnelbau

Im Tunnelbau verstärken sich Risiken durch begrenzte Fluchtwege, Felsdruck und Feuchtigkeit. Steinspaltzylinder sind auf Korrosion, Dichtheit und reproduzierbare Spaltleistung zu prüfen. Die Spaltfolge muss der Geologie angepasst sein; unkontrollierte Ablösungen sind zu vermeiden. Beleuchtung und Kommunikation sind Teil der Sicherheitsorganisation und werden in die Prüfplanung einbezogen.

  • Umgebungseinflüsse: Feuchte, Temperatur und Verschmutzung in die Prüfplanung aufnehmen
  • Rettungswege: Erreichbarkeit und Kommunikationsmittel vor Beginn testen

Natursteingewinnung

Beim Gewinnen von Naturstein entscheidet die Qualität der Bohrlöcher über die Sicherheit: korrekte Durchmesser, rechtwinklige Ausrichtung, ausreichender Randabstand. Die Sicherheitsprüfung von Stein- und Betonspaltgeräten stellt sicher, dass die Spaltkräfte im vorgesehenen Bereich liegen und der Rückzug auch bei Verschmutzung erfolgt. Sichtbar beschädigte Keile oder Spaltelemente sind umgehend auszutauschen.

  • Arbeitsumfeld: Standfestigkeit, Steinschlaggefahr und Witterung berücksichtigen

Sondereinsatz

Sondereinsätze beinhalten atypische Materialien, extrem niedrige oder hohe Temperaturen oder besondere Reinheitsanforderungen. Die Sicherheitsprüfung bewertet die Eignung von Dichtungen, Schläuchen und Ölen für die Einsatzbedingungen, die Funktion von Schutzsystemen und die Lesbarkeit von Kennzeichnungen. Gegebenenfalls sind zusätzliche Schutzmaßnahmen zu definieren.

  • Materialverträglichkeit: Dichtungen und Medien auf chemische Beständigkeit prüfen
  • Temperaturfenster: Kaltstart- und Hochtemperaturverhalten der Hydraulik verifizieren

Dokumentation, Kennzeichnung und Rückverfolgbarkeit

Eine nachvollziehbare Dokumentation erhöht die Rechtssicherheit und die technische Verfügbarkeit. Das Prüfprotokoll enthält Gerätedaten (Hersteller, Seriennummer, Baujahr), Datum, Umfang und Ergebnis der Prüfung, festgestellte Mängel, Maßnahmen, Fristen sowie die Identität der prüfenden Person. Auf dem Gerät selbst sollten nächster Prüftermin, zulässiger Betriebsdruck und die wesentlichen Betriebsgrenzen gut lesbar angebracht sein. Ohne vollständige Dokumentation gilt eine Sicherheitsprüfung als nicht abgeschlossen.

  • Mindestangaben: eindeutige Geräteidentifikation, Prüfumfang, Messwerte, Bewertung, Freigabe
  • Rückverfolgbarkeit: Seriennummer und Prüflos mit Kalibrierstatus der Prüfmittel verknüpfen
  • Transparenz: Protokolle zentral speichern, versionssicher und revisionsfähig

Qualifikation, Prüfmittel und Vorbereitung

Prüfende Personen benötigen fundierte Kenntnisse der Hydraulik, der jeweiligen Produktgruppen und der relevanten Vorschriften. Erforderliche Prüfmittel sind in funktionsfähigem, kalibriertem Zustand bereitzuhalten, etwa Manometer für den Betriebsdruck, Messmittel für Verschleißmaße oder geeignete Dichtheitsprüfmittel. Die Prüfvorbereitung umfasst die Reinigung, das Sichern gegen unbeabsichtigte Bewegung, das Einrichten eines abgesperrten Bereichs und die Bereitstellung von persönlicher Schutzausrüstung.

  • Prüfmittel: Manometer mit passendem Messbereich, Messschieber, Fühlerlehren, Drehmomentschlüssel, Lecksuchspray
  • Kalibrierung: Intervalle festlegen, Zertifikate dokumentieren, Toleranzen definieren
  • Arbeitsumgebung: ausreichende Beleuchtung, rutschhemmender Untergrund, sichere Auflagepunkte

Typische Mängelbilder und Maßnahmen

Häufige Befunde sind Leckagen an Schlauch- und Schraubverbindungen, gequetschte oder gealterte Schläuche, eingelaufene Lagerstellen, gelockerte Bolzen, Haarrisse an hoch beanspruchten Rahmenpartien, ungleichmäßige Zangenbewegungen oder ein träge reagierendes Hydraulikaggregat. Maßnahmen reichen vom Nachziehen spezifizierter Verbindungen über den Austausch verschlissener Komponenten bis zur Außerbetriebnahme. Bei sicherheitsrelevanten Mängeln ist der Betrieb sofort zu stoppen, bis die Ursache behoben und eine erneute Sicherheitsprüfung durchgeführt wurde.

  • Symptom: Druckabfall im Betrieb; Ursache: defektes Sperrventil oder Leck; Maßnahme: Ventilprüfung, Dichtungserneuerung, Drucktest
  • Symptom: ungleichmäßige Bewegung; Ursache: Spiel an Bolzen oder Luft im System; Maßnahme: Entlüften, Verschleißteile ersetzen
  • Symptom: Geräuschzunahme; Ursache: Kavitation, Lagerschaden; Maßnahme: Ansaugweg prüfen, Lager inspizieren
  • Symptom: Erwärmung über Soll; Ursache: Druckbegrenzung falsch, Verstopfung; Maßnahme: Einstellung kontrollieren, Filter wechseln

Besonderheiten bei Betonzangen und Stein- und Betonspaltgeräten

Betonzangen sind prädestiniert für die Trennung bewehrter Bauteile. Die Sicherheitsprüfung achtet auf das harmonische Zusammenspiel von Schneiden, Zylinder und Rahmen. Einseitiger Verschleiß oder Spiel in der Lagerung führt zu Versatz und erhöhtem Risiko von Bauteilabrissen. Stein- und Betonspaltgeräte wirken tief im Material: Die Prüfplanung umfasst hier zusätzlich die Bewertung der Bohrlochqualität, der Spaltfolge und der Ausdehnung des Gefahrenbereichs. Beide Gerätetypen profitieren von engmaschigen Sichtkontrollen im Schichtbetrieb, da kleine Veränderungen (etwa Ölnebel an der Dichtung, feine Gratbildung an Keilen) früh Hinweise auf größere Probleme liefern.

  • Einstellung: Schneid- und Spaltparameter an Material und Bewehrungsgrad anpassen
  • Überwachung: Temperatur- und Druckverlauf während kritischer Phasen beobachten

Integration in Instandhaltung und Gefährdungsbeurteilung

Eine wirksame Sicherheitsprüfung ist eng mit der Instandhaltung verzahnt. Zustandsdaten aus Prüfungen fließen in die Wartungsplanung ein, Verschleißgrenzen werden auf Praxisdaten abgestimmt, Ersatzteile rechtzeitig disponiert. Die Gefährdungsbeurteilung des Betriebs berücksichtigt Prüfintervalle, Qualifikation des Personals und die Anforderungen der jeweiligen Einsatzorte. So entsteht ein belastbares System, das Sicherheit, Verfügbarkeit und Qualität gleichermaßen unterstützt.

  • Planung: proaktive Ersatzteillogistik, zustandsorientierte Wartung, klare Eskalationswege
  • Kennzahlen: Wiederholfehlerquote, Zeit bis zur Wiedereinsatzfähigkeit, Anteil bestandener Erstprüfungen
  • Rückmeldung: Erkenntnisse aus Prüfungen in Arbeitsanweisungen und Schulungen zurückspielen
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